BEWEGUNG / WISSEN

Radfahren und Gelenke: Die gelenkschonende Ausdauerform

Das Fahrrad ist das ideale Trainingsgerät für Knie und Hüfte: Rund 70 Prozent des Körpergewichts ruhen auf dem Sattel, während die Beine aktiv arbeiten.

Entlastung von Stoßspitzen

Beim Joggen oder Wandern bergab muss das Kniegelenk bei jedem Schritt Erschütterungen des Mehrfachen des Körpergewichts abfedern. Beim Radfahren hingegen entfällt der harte Fersenaufprall komplett. Da das Körpergewicht im Sattel und am Lenker abgestützt wird, bewegen sich die Beine in einer rhythmischen, geführten Kreisbahn.

Kontinuierliche Synoviaspülung

Durch die kontinuierliche Beugung und Streckung im Knie (meist zwischen 30 und 110 Grad) wird die Gelenkflüssigkeit gleichmäßig über die Knorpeloberflächen verteilt. Das fördert den Nährstoffaustausch optimal, ohne dass Scherkräfte auftreten.

Die richtige Radergonomie beachten

Quellen & Evidenz: Unsere Artikel stützen sich auf Veröffentlichungen des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG / Gesundheitsinformation.de), das Bundesgesundheitsministerium (gesund.bund.de) sowie Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF).