HAND & FINGER / WISSEN

Finger- und Daumenarthrose: Heberden, Bouchard & Rhizarthrose

Unsere Hände sind unser wichtigstes Werkzeug. Wenn Finger- und Daumensattelgelenke schmerzen, wird das Öffnen von Gläsern oder Halten eines Stifts zur Belastungsprobe.

Die verschiedenen Formen der Arthrose an der Hand

Deutsche Gesundheitsinformationen (u. a. Gesundheitsinformation.de / IQWiG) unterscheiden an den Händen typischerweise drei Hauptmanifestationen:

  1. Heberden-Arthrose: Betrifft die Fingerendgelenke (DIP-Gelenke). Häufig bilden sich kleine, tastbare Knötchen an den Streckseiten der Fingerkuppen.
  2. Bouchard-Arthrose: Betrifft die Fingermittelgelenke (PIP-Gelenke), oft einhergehend mit Auftreibungen und Bewegungseinschränkungen beim Faustschluss.
  3. Rhizarthrose (Daumensattelgelenkarthrose): Verschleiß am Gelenk zwischen dem ersten Mittelhandknochen und dem großen Vieleckbein an der Daumenbasis. Sie beeinträchtigt das kräftige Zupacken und den Pinzettengriff empfindlich.

Schonende Alltagsstrategien und Handgymnastik

Auch an den kleinen Fingergelenken gilt: Regelmäßige, schmerzfreie Mobilisation hält Sehnen gleitfähig und die Gelenkkapsel geschmeidig. Bewährte Maßnahmen:

Quellen & Evidenz: Unsere Artikel stützen sich auf Veröffentlichungen des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG / Gesundheitsinformation.de), das Bundesgesundheitsministerium (gesund.bund.de) sowie Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF).