Die verschiedenen Formen der Arthrose an der Hand
Deutsche Gesundheitsinformationen (u. a. Gesundheitsinformation.de / IQWiG) unterscheiden an den Händen typischerweise drei Hauptmanifestationen:
- Heberden-Arthrose: Betrifft die Fingerendgelenke (DIP-Gelenke). Häufig bilden sich kleine, tastbare Knötchen an den Streckseiten der Fingerkuppen.
- Bouchard-Arthrose: Betrifft die Fingermittelgelenke (PIP-Gelenke), oft einhergehend mit Auftreibungen und Bewegungseinschränkungen beim Faustschluss.
- Rhizarthrose (Daumensattelgelenkarthrose): Verschleiß am Gelenk zwischen dem ersten Mittelhandknochen und dem großen Vieleckbein an der Daumenbasis. Sie beeinträchtigt das kräftige Zupacken und den Pinzettengriff empfindlich.
Schonende Alltagsstrategien und Handgymnastik
Auch an den kleinen Fingergelenken gilt: Regelmäßige, schmerzfreie Mobilisation hält Sehnen gleitfähig und die Gelenkkapsel geschmeidig. Bewährte Maßnahmen:
- Ergonomische Griffverdickungen für Stifte, Besteck und Zahnbürsten.
- Elektrische oder hebelunterstützte Küchenöffner für Flaschen und Konserven.
- Handbäder in warmem Wasser oder Kneten in erwärmtem Therapiesand zur Linderung morgendlicher Steifigkeit.
- Gezielte Dehn- und Streckübungen der Finger zur Erhaltung der Spannkraft.
Quellen & Evidenz:
Unsere Artikel stützen sich auf Veröffentlichungen des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG / Gesundheitsinformation.de), das Bundesgesundheitsministerium (gesund.bund.de) sowie Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF).